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Mutmacher des Monats Oktober 2021

Aktualisiert: 8. Okt. 2021

„Denken und danken sind verwandte Wörter;

wir danken dem Leben, in dem wir es bedenken.“

Thomas Mann (1875-1955, dt. Schriftsteller)


Der goldene Erntemonat Oktober ist die Zeit, in der wir noch einmal so richtig abfeiern können, bevor es dann mit Karacho in die dunkle Jahreszeit geht! Am bekanntesten dürfte ja in diesem Zusammenhang wohl das Münchner Oktoberfest sein, das seine Kreise jedoch inzwischen in nahezu jeder deutschen Stadt gezogen hat. Die Feste des Oktobers haben aber einen ganz anderen Ursprung: Und das ist Dankbarkeit! Es wurden vor allem die Erntedankfeste gefeiert, es wurde damit gedankt für die Fülle an guten Gaben, die der Herbst wachsen und reifen ließ. Dankbarkeit ist ein ganz wesentlicher Schlüssel zum Glück. So haben vor Kurzem Wissenschaftler des „National Institut of Mental Health“ in einer Studie nachgewiesen, dass innerhalb von 30 Tagen unser Gehirn dazu in der Lage ist, neue Denkstrukturen zu bilden, indem sich Neuronen durch einen veränderten Fokus neu vernetzen. Das bedeutet, dass unser Leben einen ganz neuen Verlauf nehmen kann, wenn wir es schaffen, uns einen Monat lang auf Dankbarkeit zu fokussieren - und somit positives Denken neu in unserem Gehirn zu aktivieren. Die Wissenschaft feiert das nun als grandiose, neue Erkenntnis - NEU ist das für uns aber wahrlich nicht. Es ist nur bisher nicht nachgewiesen worden! Aber jeder bewusste Mensch wusste schon immer, dass Dankbarkeit mehr Gutes an sich zieht, wie ein Magnet.

Um das nun aber auch konkret in seinem Leben umzusetzen, dafür hat der US-amerikanische Business Coach Lee Brower als Hilfsmittel einen „Dankbarkeitsstein“ erfunden. Haben Sie davon schon einmal gehört? Diese Technik wird von vielen erfolgreichen Managern angewendet und ist dabei höchst einfach: Gehen Sie zu einem Ort, an dem Sie immer wieder gerne sind. Dort, oder auf dem Weg dorthin, seien Sie aufmerksam und finden Sie für sich einen Stein. Irgend einen Kieselstein auf ihrem Weg - es muss nichts Besonderes sein. Sie sollten diesen Stein nur schön finden, ihn vom Boden aufheben, mitnehmen und gerne bei sich tragen. Praktisch ist es daher, wenn es ein Stein ist, den man gut in die Hosen- oder Jackentasche stecken kann. Und jedes Mal, wenn Sie künftig Ihren Stein sehen oder ihn in Ihrer Tasche berühren, formulieren Sie, wofür Sie gerade in diesem Moment dankbar sind! Legen Sie abends beim Auskleiden den Stein auf Ihren Nachttisch - und formulieren Sie für sich jene Dinge, wofür Sie an diesem Tag dankbar waren! Und morgens, beim Ankleiden, stecken Sie den Stein wieder in ihre Hosentasche - und beginnen Sie bereits den Tag damit, für eine gute Nacht, für Ihre Gesundheit, sauberes Wasser, ein schönes Frühstück, Ihre Arbeit, Ihre Familie etc. dankbar zu sein! Mindestens einen Monat lang sollten Sie dieses Ritual für sich in Ihr Leben einbauen. Sie werden merken, wie viel mehr Ausgeglichenheit, Ruhe und auch Glück und Erfolg sich in Ihrem Leben einstellen werden! Und sollten Sie der Ansicht sein, dass es in dieser verrückten Zeit rein gar nichts gibt, wofür Sie dankbar sein könnten - dann wird es mit diesem Stein Ihre neue Aufgabe sein, all jene guten Dinge in Ihrem Leben aufzuspüren und, wie Thomas Mann das sagt, „dankbar zu bedenken“! Sie werden sich wundern, wie unglaublich viele Dinge dann auf einmal ans Licht kommen, für die Sie dankbar sein können! Und wenn Sie dann irgendjemand darauf anspricht, weshalb Sie denn in der letzten Zeit „so gut drauf“ wären - sammeln Sie ein paar „Dankbarkeitssteine“ und geben Sie immer wieder einen davon weiter. Natürlich mit der entsprechenden Erklärung dazu …




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